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Gesichter hinterlassen heute digitale Spuren: Von allgegenwärtigen Kameras erfasst und algorithmisch ausgewertet, werden sie massenhaft zu Datenprofilen verknüpft. Operative Porträts geht den verstreuten Anfängen dieser Entwicklung nach.... more
Gesichter hinterlassen heute digitale Spuren: Von allgegenwärtigen Kameras erfasst und algorithmisch ausgewertet, werden sie massenhaft zu Datenprofilen verknüpft. Operative Porträts geht den verstreuten Anfängen dieser Entwicklung nach.
Wie wurden Gesichter zu Objekten eines Blicks, der in ihnen nach lesbaren Informationen sucht? Wann wurde es vorstellbar, dass von jedem Individuum endlose Bilderserien zirkulieren? Und welche Konzepte von Individualität sind in die Verfahren algorithmischer Erkennung eingeflossen?
Das Buch von Roland Meyer verfolgt diese Fragen entlang einer Bildgeschichte der Identifizierbarkeit, die eine Geschichte privater wie künstlerischer Porträtpraktiken mit einer Medienarchäologie erkennungsdienstlicher Identifizierung verschränkt. So macht es einen fundamentalen Funktionswandel des Porträts in der Moderne sichtbar: vom repräsentativen zum operativen Porträt.
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Die Medialität der Architektur wurde immer wieder unterschiedlich konzipiert: Architektur ist als Kanalsystem beschrieben worden, das Ströme lenkt, als kommunikative Oberfläche, mit der man interagiert, als Hülle, die man sich anzieht,... more
Die Medialität der Architektur wurde immer wieder unterschiedlich konzipiert: Architektur ist als Kanalsystem beschrieben worden, das Ströme lenkt, als kommunikative Oberfläche, mit der man interagiert, als Hülle, die man sich anzieht, oder als infrastrukturelle Matrix, deren Protokolle sich umschreiben lassen. Die hier versammelten Beiträge gehen solchen historischen wie aktuellen Konzeptionen nach und rücken Verbindungen von Architektur- und Technikgeschichte in eine medienwissenschaftliche Perspektive. Sie zeigen, wie im Zusammenspiel von technischen Gefügen, theoretischen Modellen und sozialen Konstellationen je neue Architekturen entstehen, die Handlungsmacht unterschiedlich modellieren und verteilen.
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Architektur ist ein Feld, das den Umgang mit verschiedenen Wissensformen erfordert und dieses Wissen im Entwurf sozialer Räume interpretiert: Architektur richtet Situationen ein und bestimmt die Wahrnehmbarkeit von Körpern, Dingen und... more
Architektur ist ein Feld, das den Umgang mit verschiedenen Wissensformen erfordert und dieses Wissen im Entwurf sozialer Räume interpretiert: Architektur richtet Situationen ein und bestimmt die Wahrnehmbarkeit von Körpern, Dingen und Praktiken. Ebenso verteilt, ordnet und steuert Architektur Prozesse und Abläufe.
Der zweibändige Reader versammelt klassische Texte aus den Kulturwissenschaften, die dieses ästhetische und logistische Wissen der Architektur aufschlüsseln. Er legt damit die Grundlage für eine kulturwissenschaftliche Architekturforschung, die Architektur in ihren kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Zusammenhängen untersucht.
Dieser erste Band umreißt eine Ästhetik des sozialen Raumes, der zweite Band nimmt die Logistik des sozialen Raumes in den Blick.

Zum Aufbau dieses Bandes:

1. Architektur als Kunst (u.a. Theodor W. Adorno, Jacques Rancière)
2. Techniken der Wahrnehmung (u.a. Erwin Panofsky, Walter Benjamin)
3. Geschichte der Sinne (u.a. Georg Simmel, Alain Corbin)
4. Körper, Leib und Raum (u.a. Ernst Cassirer, Maurice Merleau-Ponty)
5. Lesbarkeit (u.a. Roland Barthes, Jean Baudrillard)
6. Praktiken und Situationen (u.a. Judith Butler, Guy Debord)

Zum Aufbau des zweiten Bandes:

1. Orte und Identitäten (u.a. Martin Heidegger, Doreen Massey)
2. Schwellen und Grenzen (u.a. Mary Douglas, Rem Koolhaas)
3. Anordnungen und Verteilungen (u.a. Michel Foucault, Pierre Bourdieu)
4. Wege und Kanäle (u.a. Marshall McLuhan, Vilém Flusser)
5. Märkte, Eigentum und Verwertung (u.a. David Harvey, Saskia Sassen)
6. Handeln und Entwerfen (u.a. Henri Lefebvre, Bruno Latour)
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Architektur ist ein Feld, das den Umgang mit verschiedenen Wissensformen erfordert und dieses Wissen im Entwurf sozialer Räume interpretiert: Architektur richtet Situationen ein und bestimmt die Wahrnehmbarkeit von Körpern, Dingen und... more
Architektur ist ein Feld, das den Umgang mit verschiedenen Wissensformen erfordert und dieses Wissen im Entwurf sozialer Räume interpretiert: Architektur richtet Situationen ein und bestimmt die Wahrnehmbarkeit von Körpern, Dingen und Praktiken. Ebenso verteilt, ordnet und steuert Architektur Prozesse und Abläufe.
Der zweibändige Reader versammelt klassische Texte aus den Kulturwissenschaften, die dieses ästhetische und logistische Wissen der Architektur aufschlüsseln. Er legt damit die Grundlage für eine kulturwissenschaftliche Architekturforschung, die Architektur in ihren kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Zusammenhängen untersucht.
Der erste Band umreißt eine Ästhetik des sozialen Raumes, dieser zweite Band nimmt die Logistik des sozialen Raumes in den Blick.

Zum Aufbau des ersten Bandes:

1. Architektur als Kunst (u.a. Theodor W. Adorno, Jacques Rancière)
2. Techniken der Wahrnehmung (u.a. Erwin Panofsky, Walter Benjamin)
3. Geschichte der Sinne (u.a. Georg Simmel, Alain Corbin)
4. Körper, Leib und Raum (u.a. Ernst Cassirer, Maurice Merleau-Ponty)
5. Lesbarkeit (u.a. Roland Barthes, Jean Baudrillard)
6. Praktiken und Situationen (u.a. Judith Butler, Guy Debord)

Zum Aufbau dieses zweiten Bandes:

1. Orte und Identitäten (u.a. Martin Heidegger, Doreen Massey)
2. Schwellen und Grenzen (u.a. Mary Douglas, Rem Koolhaas)
3. Anordnungen und Verteilungen (u.a. Michel Foucault, Pierre Bourdieu)
4. Wege und Kanäle (u.a. Marshall McLuhan, Vilém Flusser)
5. Märkte, Eigentum und Verwertung (u.a. David Harvey, Saskia Sassen)
6. Handeln und Entwerfen (u.a. Henri Lefebvre, Bruno Latour)
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Was ein Gesicht ist und wem es gehört, darüber entscheiden heute immer häufiger technische Standards. Techniken der automatisierten Gesichtserkennung, wie sie lange Zeit vor allem im Kontext von Überwachung, Fahndung und Grenzkontrolle... more
Was ein Gesicht ist und wem es gehört, darüber entscheiden heute immer häufiger technische Standards. Techniken der automatisierten Gesichtserkennung, wie sie lange Zeit vor allem im Kontext von Überwachung, Fahndung und Grenzkontrolle zum Einsatz kamen, sind dabei, Bestandteil unseres digitalen Alltags zu werden.  Bilder von Gesichtern sind so zu operativen Porträts geworden: zu einer Art Anker zwischen analoger und digitaler Welt, zu wiedererkennbaren Mustern, deren massenhafter Abgleich dazu dient, Aktivitäten in Datenräumen mit Bewegungen in physischen Räumen in Relation zu setzen. Gesichter, sobald sie digital erfasst und algorithmisch ausgewertet werden, hinterlassen Datenspuren, die ansonsten unverbundene Orte und Ereignisse, Bewegungen und Transaktionen miteinander verknüpfen.
Aber um was für Gesichter handelt es sich dabei? Im folgenden Essay möchte ich mich dieser Frage nähern, indem ich drei Schlaglichter auf die Geschichte der automatisierten Gesichtserkennung werfe. Dabei geht es mir nicht darum, eine lineare Fortschrittsgeschichte zu entwerfen, sondern vielmehr um eine Geschichte sich verändernder Konzepte, Bedingungen und Erwar-tungen, die immer wieder neu bestimmen, was es überhaupt heißt, ein Gesicht zu erkennen.
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Beitrag zum 4. Workshop der AG Daten und Netzwerke: Netzwerke (revisited); 19./20. Mai 2016 Ruhr-Universität Bochum
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Die Medialität der Architektur wurde immer wieder unterschiedlich konzipiert: Architektur ist als Kanalsystem beschrieben worden, das Ströme lenkt, als kommunikative Oberfläche, mit der man interagiert, als Hülle, die man sich anzieht,... more
Die Medialität der Architektur wurde immer wieder unterschiedlich konzipiert: Architektur ist als Kanalsystem beschrieben worden, das Ströme lenkt, als kommunikative Oberfläche, mit der man interagiert, als Hülle, die man sich anzieht, oder als infrastrukturelle Matrix, deren Protokolle sich umschreiben lassen. Die hier versammelten Beiträge gehen solchen historischen wie aktuellen Konzeptionen nach und rücken Verbindungen von Architektur- und Technikgeschichte in eine medienwissenschaftliche Perspektive. Sie zeigen, wie im Zusammenspiel von technischen Gefügen, theoretischen Modellen und sozialen Konstellationen je neue Architekturen entstehen, die Handlungsmacht unterschiedlich modellieren und verteilen.
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Die moderne Großstadt war von jeher ein Zeichen- und Informationsraum – in Plänen verzeichnet, durch Adressen geordnet, mit Plakaten und Schildern, Leuchtreklamen und Verkehrssignalen durchsetzt. Unter den Bedingungen digitaler... more
Die moderne Großstadt war von jeher ein Zeichen- und Informationsraum – in Plänen verzeichnet, durch Adressen geordnet, mit Plakaten und Schildern, Leuchtreklamen und Verkehrssignalen durchsetzt. Unter den Bedingungen digitaler Vernetzung, mobiler Kommunikationsmedien und ortsbasierter Internetdienste verändert sich jedoch der Zugriff auf die Informationen, die den städtischen Raum lesbar machen sollen – er wird dynamisiert und individualisiert, abhängig von Mediengebrauch, von Netzwerkprofilen und Filtereinstellungen. Auf Reisen wie bei alltäglichen Verabredungen wird der instantane Zugang zu Informationen auch über abgelegene und unauffällige Orte zur Basis einer individualisierten Mikrologistik. Wo jedoch Bewegungen im physischen Raum immer selbstverständlicher mit Datenoperationen verknüpft, überlagern sich spielerische Momente mit solchen der Kontrolle und Überwachung. Gleichzeitig entstehen neue Räume und Orte jenseits der allgemeinen Sichtbarkeit, deren Zugänglichkeit wesentlich durch soziale Medien vermittelt wird.
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In this Email-interview Reinhold Martin and Meredith TenHoor discuss interrelations between architectural and media studies. Drawing on recent discussions about the renewed interest in the mediality of architecture, Martin and TenHoor... more
In this Email-interview Reinhold Martin and Meredith TenHoor discuss interrelations between architectural and media studies. Drawing on recent discussions about the renewed interest in the mediality of architecture, Martin and TenHoor take a look back at the developments of the 1960s in the US and France. Understanding architecture as «one among many media», they both emphasize the intermedial feedback loops through which ‹architecture› and ‹media› are constantly redefined.

English version here:
http://www.zfmedienwissenschaft.de/online/feedback-loops
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